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Dr. Bernd Jürgen Melzer (Jahrgang 1941)

hat seit seiner frühesten Kindheit eine nicht tot zu kriegende Freude am Fabulieren und Formulieren. Jedes Schreibmedium von der Schiefertafel bis zum Computer und jedes Schreibmaterial vom Klopapier bis zum virtuellen Notiz-Blog nutzte er um diese Freude ausleben zu können. Veröffentlichen war nicht seine Hauptsache. Er hatte genug anderes zu tun: Lehre als Versicherungskaufmann, Arbeit als Straßenbauer und Chemiefacharbeiter, Dienst als Armeeangehöriger, Studium der Geschichte und Literatur, Schreiben einer Doktorarbeit und Tätigkeit als Dozent im In- und Ausland, Engagement als Geschäftsführer eines Vereins sowie als Vater dreier Kinder. Erst nach der „Wende“ von 1989 erschienen von ihm Bücher über norddeutsche, insbesondere mecklenburgische Geschichte, ein Handbuch des deutschen Benehmens und andere Texte. „Närrische Zeiten“ ist sein erster Roman.

Dr. Bernd Jürgen Melzer sieht sich in der Tradition des norddeutschen Erzählens von Fritz Reuter und Thomas Mann bis Uwe Johnson und Günter Grass. Seine Texte sind von einem besonderen spirituellen Humor geprägt, der es ihm (und seinen Lesern) ermöglicht, über den Dingen zu stehen ohne sie zu ignorieren, die eigene Lebenserfahrung zu transformieren ohne sie zu trivialisieren und auch in scheinbar ausweglosen Situationen zu einem befreienden Lachen zu finden und seinen Lebensmut zu bewahren.